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Hutweide
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Wo gebaut wird, da entsteht auch Abfall | Drucken |  E-Mail
  Allgemeines
 

In Österreich fallen jährlich ca. ca. 49 Mio. Tonnen Abfälle an, davon alleine auf Baustellen 27 Mio. Tonnen. Der größte Teil (20 Tonnen) ist Bodenaushub. Durch die Verordnung über die Trennung von Bauabfällen wird jeder Bauherr bei Bauvorhaben (auch Abbruchtätigkeiten) verpflichtet, die dabei anfallenden Materialien ab einer Mengenschwelle getrennt zu erfassen oder zu trennen.

Mengenschwellen:

  • Bodenaushub 20 t
  • Betonabbruch 20 t
  • Asphaltaufbruch 5 t
  • Holzabfälle 5 t
  • Metallabfälle 2 t
  • Kunststoffabfälle 2 t
  • Baustellenabfälle 10 t
  • Bauschutt 40 t


Diese Verpflichtung kann der Bauherr an die ausführenden Firmen übergeben oder er beauftragen einen seriösen Entsorgungsbetrieb, der diese Trennung für Sie durchführt. Eben Hackl Container.


  Grundregeln der Baustellenentsorgung
 

Um eine möglichst problemlose und für Sie kostengünstige Entsorgung Ihrer Bauabfälle zu gewährleisten, sollten Sie generell bei Bauvorhaben jeder Art die nachfolgenden Vorschläge beachten:

Die Abfallentsorgung muss bereits in der Planungsphase sorgfältig vorbereitet und in der Ausschreibung entsprechend berücksichtigt werden (Rückbau bestehender Gebäude, Abfalltrennung und Entsorgung in der Bauphase, Abrechnung).

Halten Sie unbelasteten Erdaushub getrennt von sonstigen Bauabfällen. Vorher sollten Sie allerdings prüfen, ob nicht eine Verwertungsmöglichkeit vor Ort besteht (z.B. zur Gestaltung des eigenen Grundstücks). Aushub kann und sollte entweder im eigenen Bereich aufgeschüttet werden oder Unternehmen, die ihn benötigt, übergeben werden. Bodenaushub ist dann kein Abfall.

Trennen Sie den unbelasteten Bauschutt von den übrigen Bauabfällen, damit dieser in Bauschuttaufbereitungsanlagen verwertet werden kann. Zu Bauschutt zählt in der Regel Betonabbruch, Ziegel, Mörtel, Steine und Fliesen. Mit sonstigen Bauabfällen wie Holz, Metall, Tapeten, Verpackungen, Verbundmaterialien, Gipskartonplatten, Kabeln usw. vermischter Bauschutt erschwert bzw. verhindert die Verwertung und wird deshalb als Baumischabfall mit deutlich höheren Entsorgungskosten eingestuft. Trennen Sie schadstoffhaltige Bauabfälle (verunreinigter Erdaushub bzw. Bauschutt) von sonstigen. Ansonsten muss der gesamte Abfall als gefährlicher Abfall zu viel höheren Kosten entsorgt werden.

Nach Möglichkeit und wenn es die Menge erlaubt, sollten Sie Holz, Schrott und Verpackungen (Schrumpf- und Stretchfolien, Pappe, Papiersäcke, Kunststoff- und Stahlbänder u.ä.) selbst getrennt sammeln. Damit der Sortieraufwand für Sie nicht zu groß wird, bieten seriösen Entsorgungsbetrieben sogenannte Baumüllcontainer an, in denen die oben genannten Materialien zusammen entsorgt werden können. Die Sortierung erfolgt dann auf einer Sortieranlage.

Gefährliche Abfälle wie Kleber, Farben, Lacke, Chemikalien, Montageschaum u.ä. dürfen auf keinen Fall mit sonstigen Bauabfällen entsorgt werden. Sofern diese aus Privathaushalten stammen, können Sie diese Abfälle in haushaltüblichen Mengen kostenlos bei den Problemstoffsammelstellen der Gemeinden abgeben oder über spezielle Entsorgungsfirmen entsorgen.

Tipp:
Wollen Sie vermeiden, zum Sonderabfallerzeuger zu werden, so müssen Sie dafür sorgen, dass die Baufirmen (insbesondere Anstreicher) ihren Abfall in Eigenregie entsorgen.

Kontaktieren Sie einen seriösen Entsorgungsbetrieb. Ein Mitarbeiter wird Sie gerne über die Möglichkeiten und die Kosten informieren. Aber vergessen Sie nicht, nur durch Heranziehen eines seriösen Entsorgungspartners können Sie böse Überraschungen beim Rechnungserhalt vermeiden.

Ing. Oswald M.A. Hackl



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