Innovative Anlage

Kreislaufwirtschaft ist die Zukunft. Das hat nicht nur die EU erkannt, die mit dem sogenannten Circular Economy Paket eine deutliche Steigerung der zu verwertenden Wertstoffe innerhalb der nächsten Jahre vorschreibt. Auch wir von Hackl Container wissen das schon lange. Bereits 2014 haben wir ein Forschungsprojekt gestartet, das gezeigt hat, dass in gemischten Abfällen bis zu 30% Prozent Wertstoffe enthalten sind, die einem Recycling zugeführt werden könnten. Und dass die Sortiertiefe bei Leichtverpackungen von unter 40% auf über 60% gesteigert werden kann. Mit unserer neuen, innovativen Anlage können wir genau das erreichen.

Zeitraffferfilme - Aufbau der Anlage

Aufbau und Kapazität

Die Anlage besteht aus mehreren Teilen, die räumlich klar abgegrenzt sind:

  • Eingangslager
  • Mechanische Vorbehandlung inkl. Ersatzbrennstofferzeugung
  • Wertstoffsortierung
  • Fertiglager Ersatzbrennstoffe
  • Erzeugung „Premium“-Ersatzbrennstoffe (wenn möglich)

Die Jahreskapazität liegt bei 38.000 Tonnen und ist vor allem für folgende Abfallarten gedacht:

  • Leichtverpackungen
  • Gewerbeabfälle
  • Baustellenabfälle
  • Sperrmüll

 

Innovation und Technologie

Bei der Anlage sind wir vielen innovativen Ansätzen gefolgt. So haben wir zum Beispiel zwei Sortierroboter mit künstlicher Intelligenz im Einsatz. Die Steuerung der Anlage funktioniert ohne Leitwarte, nur mit Tabletts. Und die Parametrierung der Anlagenkomponenten erfolgt über QR-Codes.

Nachhaltigkeit

Die Maschine ersetzt Mitarbeiter nicht, sie unterstützt sie. Konkret wurden in Folge der neuen Anlage 25 neue Mitarbeiter eingestellt, obwohl die gleiche Inputmenge wie vorher verarbeitet werden kann. Verbessert hat sich aber wie erwartet die Effizienz: Der Output an Wertstoffen für die Kreislaufwirtschaft hat sich stark erhöht.

 

Die Beheizung der Anlage erfolgt ausschließlich mit der Abluft der eingesetzten Kompressoren, wobei über Wärmetauscher in den Sortierkabinen die Heiz- und Kühlleistung noch zusätzlich um 75% reduziert wird. Durch die erhöhte Absaugung in den Hallen wird die Staubbelastung in der Umgebung so gering wie möglich gehalten. Und durch neue Filtertechniken wird auch die Belastung für die Umwelt minimiert.

Brandschutz

Beim Brandschutz haben wir unsere Erfahrung eingebracht, Optimierungspotenziale ausgeschöpft und weitere Investitionen über die behördlich vorgeschriebenen Maßnahmen getätigt, um die Sicherheit zu erhöhen. Vor allem Brandschotts bei Mauerdurchbrüchen, stationäre Wärmebildkameras, lokale Löschanlagen für potenziell gefährdete Anlagenteile wie Schredder, aber auch Brandschutzwände aus Betonblöcken wurden eingesetzt. Gleichzeitig streben wir danach, den Brandschutz auch in Zukunft laufend zu erhöhen.